band 4

KULTURMANAGEMENT KONKRET – INTERDISZIPLINÄRE POSITIONEN UND PERSPEKTIVEN


Der vierte Band in der Reihe ›Kulturmanagement konkret‹ ist 2010 erschienen. Er wurde wieder von den beiden Instituten für Kulturkonzepte Hamburg und Wien herausgeben. In dieser Publikation befassen sich versierte Insider aus unterschiedlichsten Bereichen des Kulturmanagements mit den Themen Social Media für Kultur, Coaching und Beratung in der Kultur und Kreativwirtschaft und Kulturvermittlung. Neben sachdienlichen Informationen aus  Theorie und Forschung, bieten Vorschläge zu konkrete Vorgehensweisen Optionen, sich richtig und zielführend durch die Welt des Kulturmanagements zu manövrieren. Internationale Beiträge zeigen die immer stärker werdende Internationalisierung im Feld auf und erweitern den Blickwinkel über Österreich und Deutschland hinaus. Interviews mit ExpertInnen aus internationalen Organisationen wie der Tate Modern, London oder dem Museum für Applied Arts, Belgrad erlauben einen unverstellten Blick in die Praxis.

Die Beiträge sind in deutscher oder englischer Sprache verfasst und wurden mit einem deutschen und englischen Abstract versehen.

Gesa Birnkraut, Karin Wolf (Hrsg.)
Kulturmanagement konkret Band 4
Institut für Kulturkonzepte
240 Seiten.
Preis: EUR 15,-
ISBN: 978-3-9811437-3-7

INHALTSVERZEICHNIS

 

  • Gesa Birnkraut, Karin Wolf: Vorwort der Herausgeberinnen

 


SOCIAL MEDIA FÜR DIE KULTUR

 

  • Christian Henner-Fehr: Kommunizieren und Interagieren in der Wolke

 

  • Lotta Lekvall: How times change: the development of the use of internet and social media

 

  • Julian Stolte: Online-Marketing von Museen in der Praxis – Innovative Online-Tools, Rahmenbedingungen und der ganzheitliche Marketingprozess

 

  • Isgard Rhein: Datenschutz und Anbieterpflichten – Worauf müssen Dienstleistungsanbieter im Internet achten?

 


SNIPPETS FROM DAILY ARTS MANAGEMENT – FENSTER ZUR KULTURMANAGEMENT-PRAXIS

 

  • Im Interview: John Stack, Head of Tate Online

 

  • Im Interview: Anne Krebs, Head of the Studies and Research Department of theLouvre Museum

 


COACHING UND BERATUNG IN DER KULTUR- UND KREATIVWIRTSCHAFT

 

  • Gesa Birnkraut: Coaching im Kulturmanagement

 

  • Ann-Cathrin Hoffmann: Unternehmensberatung für Kulturbetriebe – Eine Annäherung an Berufsfeld, Aufgaben und Anforderungen spezifischer Beratung im Kulturbereich

 

  • Helga Stattler: Strategieentwicklung als kreativer Prozess – Strategische Beratung von Organisationen im Kulturbereich

 

  • Frank Lemloh: Hilfe zur Professionalisierung von Kulturschaffenden und Kreativunternehmern

 


SNIPPETS FROM DAILY ARTS MANAGEMENT – FENSTER ZUR KULTURMANAGEMENT-PRAXIS

 

  • Im Interview: Will Maitland Weiss, Executive Director, Arts & Business Council of New York

 

  • Im Interview: Peter Thornton, Freelance consultant in artsmanagement and policy

 


VERMITTLUNG VON KULTUR

 

  • Karin Wolf: Kulturvermittlung als Brücke und Raum –Österreichische ExpertInnen aus der Kulturvermittlung diskutieren aktuelle Tendenzen in Theater, Film, Musik, Architektur und Bildender Kunst

 

  • Holger Bleck|Martin Sigmund: Verborgene Zeit: ›die kunst der stunde‹ in der Wiener Kammeroper

 

  • Jennifer Buchner: Audience Development. Zur Einführung eines viel diskutierten Heilverfahrens in deutschen Kulturorchestern

 

  • Agathe Bogacz|Hanna Bornholdt: Aktuelle Herausforderungen in Planung und Management von öffentlichen Räumen – Die ›Welt der Kulturen‹ – eine der sieben Themenwelten der internationalen gartenschau hamburg

 


SNIPPETS FROM DAILY ARTS MANAGEMENT – FENSTER ZUR KULTURMANAGEMENT-PRAXIS

 

  • Im Interview: Milica Cukic, Art Historian and Head Of The Art Department, PR Department of the Museum Of Applied Art in Belgrad

 

  • Im Interview: Bohdana Hromadkova, Head of NCSU – nadacia centrum sucasnehu umenia

TEXTBEISPIEL

 

Christian Henner-Fehr: Kommunizieren und Interagieren in der Wolke, S.16.

 

›Die größte Herausforderung besteht wohl darin, für jeden Kanal gezielte Angebote und speziellen Content zu entwickeln. Wie man welchen Kanal bedient, hängt auch vom eigenen Kommunikationsverhalten ab. Die Diskussion, wofür man welche Kanäle nutzen kann oder sollte, wird schon sein längerer Zeit geführt. Thomas Pleil, Professor für Public Relations (PR) an der Hochschule in Darmstadt, schlägt folgendes System vor:

  • Twitter, FriendFeed, Facebook, Delicious für Realtime (News)
  • Buzz, Chat, Foren für Dialoge (und)
  • Blog, Posterous etc. für dialogorientiertes Publizieren.

 

Eigentlich ist System aber der falsche Begriff, denn für welchen Kanal auch immer man sich entscheidet. Es ist nicht gewährleistet, dass die Reaktionen darauf, was man kommuniziert, auf demselben Kanal erfolgen. User reagieren unter Umständen auf meinen Blogbeitrag auf Facebook, Reaktionen auf ein Video erfolgt auf Twitter.

 

So haben wir es nicht mehr mit einem Kommunikationskanal, sondern mit einem Kommunikationsraum zu tun, der sich auf viele Communities verteilt…‹

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